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	<title>köln Archive - domibility</title>
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	<title>köln Archive - domibility</title>
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		<title>Unterwegs mit dem Nikolaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 18:18:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Nikolaus gestern schon in unserem Hause aktiv war und einen meiner Sportschuhe mit Süßigkeiten und Nüssen gefüllt hat, war heute nicht nur einer dieser Männer (und in diesem Fall auch Damen) in rot unterwegs, sondern sehr sehr viele davon. Diejenigen, die heute auf der Strecke waren, würden jedoch locker durch jeden Kamin passen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem der Nikolaus gestern schon in unserem Hause aktiv war und einen meiner Sportschuhe mit Süßigkeiten und Nüssen gefüllt hat, war heute nicht nur einer dieser Männer (und in diesem Fall auch Damen) in rot unterwegs, sondern sehr sehr viele davon. Diejenigen, die heute auf der Strecke waren, würden jedoch locker durch jeden Kamin passen und sicherlich nicht stecken bleiben.<span id="more-1429"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Rede ist von den Teilnehmern des 18. Kölner Nikolauslaufs, der jedes Jahr aufs Neue von der Leichtathletikabteilung der Sporthochschule Köln organisiert wird. Dabei haben die Läufer die Möglichkeit, zwischen dem TopRun und dem FunRun auszuwählen. Während der TopRun die Teilnehmer dazu &#8222;zwingt&#8220; 10km in unter 50min zurückzulegen, steht es beim FunRun jedem offen, ob er eine, zwei oder drei Runden und somit 3,4km, 6,7km oder 10km laufen möchte. Beim FunRun spielt die Zeit nur eine nebensächliche Rolle.</p>
<p style="text-align: justify;">Da es mir schwerfällt, einen &#8222;Wettkampf&#8220; zu laufen, bei dem ich einfach nur so mitlaufe (sch*** Ehrgeiz), fiel meine Wahl auf den TopRun. Das war jedoch nicht der einzige Grund: an Heiligabend möchte ich noch einen Marathon laufen und der Nikolauslauf sollte mein letzter Formtest sein. Auch wenn ein 10km Lauf sicherlich keinen direkten Rückschluss auf den Marathon zulässt, so war mir dennoch bewusst, dass ein Marathon in entspanntem Tempo durchaus drin ist, wenn ich die 10km anständig durchziehen würde.  Aber Achtung: bitte fühlt euch jetzt nicht von mir dazu angestiftet, bei einem Marathon mitzumachen, nur weil ihr die 10km problemlos durchlaufen könnt. Ein bisschen mehr Erfahrung solltet ihr auf jeden Fall mitbringen!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich um 7:45 Uhr gemeinsam mit meiner Freundin gefrühstückt hatte, wollte ich noch die Konfiguration des Weihnachtsgeschenks für meine Eltern abschließen &#8211; dabei habe ich es quasi &#8222;zerstört&#8220;. Da mich solche technischen Herausforderungen immer zu Höchstleistungen im Problemelösen antreiben, verbrachte ich die nächsten 1 1/2 Stunden vor einem Laptop, der einfach nicht mehr anspringen wollte. Als ich dann auf die Uhr schaute wurde ich doch etwas nervös &#8211; es waren nur noch 25min bis zum Start des Laufes, ich musste mich noch umziehen und 3,5km per pedes zum Start zurücklegen. Aber ein bisschen hetzen gehört wohl bei der Familie Albrech immer dazu (siehe Bericht zum <a title="Die Saarländer und ihre Probleme in der Pfalz" href="https://domibility.de/wordpress/die-saarlaender-und-ihre-probleme-mit-der-pfalz/">Pfalztrail</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch stand ich pünktlich 3min vor 10 an der Startlinie. Und dann ging es auch schon los: das Feld zog sich sehr schnell auseinander und anfangs hatte ich noch die Möglichkeit, viele Läufer zu überholen. Nach den ersten 2 bis 3 Kilometern hatte sich dann jedoch jeder der Teilnehmer des TopRuns so langsam auf sein eigenes Tempo eingependelt &#8211; auch ich. Um mein Ziel, unter 40min zu bleiben, zu erreichen, war ich gut unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ersten Kilometer vergingen &#8211; wie immer &#8211; wie im Flug. Erst nach zwei Runden, also 6,7km, merkte ich, dass ich ziemlich schnell unterwegs war. Gott sei Dank hatte ich ab Kilometer 3 in <a href="http://sportkardiologie-koeln.de/dr_med_juergen_fritsch.php" target="_blank">Dr. Jürgen Fritsch</a>, bei dem ich Anfang des Jahres <a title="Bis an die Grenze meiner Leistungsfähigkeit und noch viel weiter." href="https://domibility.de/wordpress/bis-an-die-grenze-meiner-leistungsfaehigkeit/">meine Leistungsdiagnostik</a> absolviert hatte, einen persönlichen &#8222;Pacemaker&#8220; gefunden, an den ich mich ranhängen konnte und dessen Schatten ich bis Kilometer 8,5 war. Danach gab er nochmal richtig Gas und ich musste ihn ziehen lassen. Ich zog jedoch die letzten 1,5km weiter durch und legte zum Schluss, unter dem Beifall der ca. 250 &#8211; 300 Zuschauer, noch einen kurzen Sprint hin, um dann in einer Zeit von 39min und 33sek ziemlich erschöpft aber überglücklich im Ziel anzukommen. Die Zeit reichte für Gesamtplatz 32 und den 11. Platz in der Altersklasse, womit ich mehr als zufrieden bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Garmin-Uhr fand es irgendwie nicht so toll, dass ich so schnell gelaufen bin &#8211; neben den 71 Stunden Regenerationszeit, die sie mir empfohlen hat, bewertete sie den Trainingseffekt dieser Einheit  mit 5,0. Dabei steht 1,0 für einen geringen Trainingseffekt, 2,0 für einen erhaltenden Effekt, 3,0 für ein verbesserndes Training, 4,0 für ein stark verbesserndes Training und 5,0 für einen überlastendes Training. Aus diesem Grund habe ich mir dann auch erstmal ein gutes Essen, ein Ründchen Schlaf und ein Stückchen Kuchen gegönnt. So kann der Nikolaustag jedes Jahr ablaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Wettkampf war super organisiert, für die winterlichen Temperaturen waren erstaunlich viele Zuschauer da, die sehr gute Stimmung verbreitet haben und für eine Startgebühr von 15€ hätte ich nicht mit einer so guten Verpflegung im Ziel gerechnet. Außerdem wurde von den Startgebühren jedes Teilnehmers noch 1€ gespendet. Trug der Teilnehmer eine Nikolausmütze, legten die Veranstalter nochmal 50 Cent obendrauf &#8211; das ist wirklich toll!</p>
<p style="text-align: justify;">Anbei noch ein paar aufschlussreiche Daten von meiner Uhr (die mit 9,94km ziemlich genau gemessen hat; die vertikale Bewegung wird in cm angegeben, die Bodenkontaktzeit in ms):</p>
<p>[vtftable ]<br />
km;;;Zeit ;;;Gesamtzeit ;;;Ø Pace ;;;Ø HF ;;;Ø Schrittfrequenz ;;;Ø vertikale Bewegung ;;;Ø Bodenkontaktzeit ;nn;<br />
1;;;3:55 ;;;3:55 ;;;3:55 ;;;158;;;192;;;8,5;;;210;nn;<br />
2;;;3:50 ;;;7:45 ;;;3:50 ;;;165;;;190;;;8,5;;;215;nn;<br />
3;;;4:02 ;;;11:47 ;;;4:02 ;;;166;;;188;;;8,7;;;215;nn;<br />
4;;;3:57 ;;;15:44 ;;;3:57 ;;;169;;;186;;;8,8;;;214;nn;<br />
5;;;3:58 ;;;19:42 ;;;3:58 ;;;170;;;184;;;9,1;;;214;nn;<br />
6;;;4:02 ;;;23:44 ;;;4:02 ;;;172;;;182;;;9,2;;;214;nn;<br />
7;;;4:02 ;;;27:46 ;;;4:02 ;;;174;;;184;;;9,2;;;214;nn;<br />
8;;;4:00 ;;;31:46 ;;;4:00 ;;;176;;;182;;;9,3;;;215;nn;<br />
9;;;3:58 ;;;35:44 ;;;3:58 ;;;177;;;182;;;9,3;;;213;nn;<br />
9,94;;;3:48;;;39:32 ;;;4:04 ;;;179;;;180;;;9,6;;;208;nn;<br />
Gesamt;;;39:35;;;39:35;;;3:59;;;171;;;184;;;9;;;213;nn;<br />
[/vtftable]</p>
<p style="text-align: justify;">Und anbei noch der Link zur Ergebnisliste und meiner Urkunde:<br />
<a href="http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2014/nikolauslauf/pdf/F_All.pdf" target="_blank">Ergebnisliste</a><br />
<a href="http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2014/nikolauslauf/detail.php?_id=25486&amp;type=pdf" target="_blank">Urkunde</a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie habt ihr den Nikolaus-Sonntag so verbracht?</p>
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		<title>Verkehrte Welt beim Kölner Triathlon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2014 15:29:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Wochenende war es endlich soweit. Nach 8 Monaten harten Trainings, eiserner Disziplin und natürlich einer Menge Blut, Schweiß und Tränen (ok, es war auch eine Menge Spaß dabei) war ich am Sonntag pünktlich um 12:40 Uhr im Wasser.  Doch das CARGLASS Cologne Triathlon Weekend fing schon am Freitag für mich an. Die Glücksfee hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Wochenende war es endlich soweit. Nach 8 Monaten harten Trainings, eiserner Disziplin und natürlich einer Menge Blut, Schweiß und Tränen (ok, es war auch eine Menge Spaß dabei) war ich am Sonntag pünktlich um 12:40 Uhr im Wasser.  Doch das <a href="http://www.koelntriathlon.de/" target="_blank">CARGLASS Cologne Triathlon Weekend</a> fing schon am Freitag für mich an. <span id="more-1233"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Glücksfee hat es gut mit mir gemeint: ich habe beim Gewinnspiel von <a href="http://www.sportshop-triathlon.de" target="_blank">Sportshop-Triathlon </a>zum Kölner Triathlon gewonnen und durfte nach dem Abholen meiner Startunterlagen am Freitag auch meinen Gewinn auf der Triathlon-Messe entgegen nehmen. Dieser bestand aus einem Komplett-Set von Arena enthielt einen Neoprenanzug, einen Zweiteiler, eine Schwimmbrille und eine Badekappe.  Da ich mir zum Wochenende sowieso einen Neo zulegen wollte, kam dieser Gewinn also gerade recht. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an meinen ersten Ausrüster (auch wenn es kein Ausrüster im eigentlichen Sinne war). Ich hatte dann sogar noch die Möglichkeit, mit dem neuen Neo ein kurzes Testschwimmen im Fühlinger See einzulegen und war von Anfang an begeistert. Beste Voraussetzungen also für Sonntag. Von diesem Zeitpunkt an konnte die Aufregung steigen &#8211; und das tat sie auch von Stunde zu Stunde.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Samstag war zur massigen Kohlenhydrataufnahme vorgesehen und ich habe ihn auch ausgiebig genau dafür genutzt. Nach einer letzten kurzen, knackigen Koppeleinheit und dem Einkauf von frischem Obst und Gemüse ging es rund &#8211; ein leckerer Gemüseauflauf mit Maisnudeln, viel Obst, ein paar Süßigkeiten und gefühlte drei Liter Wasser und andere Flüssigkeiten taten ihr übriges dazu, dass die Waage abends vier Kilo mehr anzeigte als morgens. Dieser Plan ging also schonmal auf. Mit der Hilfe meiner besseren Hälfte packte ich außerdem noch meine Beutel für die Wechselzone und beschriftete sie mit meiner Startnummer und ein paar Motivationssprüchen. Auch meine Freundin ließ es sich nicht nehmen, mir noch ein paar letzte Worte mit auf die einzelnen Streckenabschnitte zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer eher unruhigen Nacht war es dann endlich soweit &#8211; der große Tag war gekommen. Nach einem ausgiebigen Frühstück um 9 Uhr packte ich die letzte Ausrüstung und meine Verpflegung zusammen und machte mich auf den Weg zum Fühlinger See, wo es für mich mit der letzten Startgruppe um 12:40 Uhr auf die Mitteldistanz gehen sollte. Der Check-In in der Wechselzone war schnell erledigt und nach einer kleinen Laufrunde zum Warmmachen quälte ich mich, mit Hilfe eines Mitstreiters, in den Neo hinein. Hier machten sich die vielen Kohlenhydrate des Vortages gleich bemerkbar &#8211; aber irgendwoher muss die Energie für die geplanten sechs Stunden sportliche Ertüchtigung ja kommen. An dieser Stelle schon mal ein Lob an die Triathlon-Community: in der Wechselzone ist man direkt auf einer Wellenlänge und hat natürlich durch das gleiche Hobby auch direkt Gesprächsthemen. Und da der Rheinländer ja sowieso offener ist als der Rest der Republik, beruhigt man sich in der Wechselzone dann gegenseitig und nimmt sich die Aufregung &#8211; Köln isch lieve dich.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Mitstreiter habe ich mich dann auf dem Weg zum Schwimmeinstieg festgequatscht &#8211; und wir hätten fast den Start verpasst. Vier Minuten vor Start haben wir es dann doch auch noch ins Wasser geschafft und machten uns schwimmend auf den Weg zum Startpunkt. Und nach ein bisschen Stimmungsmache durch den Moderator am Ufer folgte dann auch ziemlich schnell der Countdown. Das ist immer der Moment, in dem der Adrenalinspiegel sein höchstes Level erreicht. 1000 Schmetterlinge im Bauch warten darauf, herausgelassen zu werden &#8211; und dann ging es auch schon los. Ich hatte mich absichtlich etwas weiter hinten eingeordnet, um nicht die üblichen Schlägereien im Wasser mitmachen zu müssen, merkte dann aber ziemlich schnell, dass mein Schwimmtraining gar nicht so ineffizient war, wie ich dachte. Ich kam richtig gut voran und überholte viele Mitstreiter. An der Wendeboje gönnte ich mir dann doch einmal das volle Getümmel und bekam auch gleich einen Tritt mit und verteilte leider auch einen. Nicht schön, aber gehört wohl irgendwie zum Sport dazu. Nach der Wende kam mir die zweite Hälfte noch kürzer vor als die erste und nach genau 35 Minuten stieg ich schließlich aus dem Wasser. Da ich noch keine Sportuhr habe, mit der ich auch schwimmen gehe, wusste ich jedoch anfangs nicht, wie schnell ich unterwegs war. Aber es fühlte sich gut an. Dann kam erstmal eine meiner Schwächen &#8211; der Wechsel. Während die Kienles und Frodenos dieser Welt drei bis vier Minuten für beide Wechsel benötigen, brauche ich fünf Minuten pro Wechsel. Aber gut, was soll&#8217;s &#8211; ich verdien&#8216; ja auch nicht mein Geld damit.</p>
<p style="text-align: justify;">Fünf Minuten später ging es also auf die Radstrecke. Und wie es darauf ging. Am Anfang lief es richtig, richtig gut. Viel besser als gedacht. So brannte ich auf den ersten 30 Kilometern mal eben einen Durchschnitt von 36km/h in den Asphalt &#8211; nicht schlecht für mein Equipment und meinen Trainingsstand. Leider machten sich ab Kilometer 50 dann doch die fehlenden Trainingskilometer bemerkbar und ich wurde etwas langsamer. Aber Kilometer 75 tat es dann richtig weh und zu allem übel hatte ich auch noch zu viel (!!!) Kohlenhydrate zu mir genommen, so dass mich ein leichtes Übelkeitsgefühl überkam. Gott sei Dank war es wirklich nur leicht &#8211; leider hielt es sich jedoch bis ganz zum Schluss des Wettkampfs. Nach 90 Kilometern zeigte mein Tacho 2:39:29h an &#8211; macht einen Schnitt von guten 33,75km/h mit dem ich auf einer Distanz von 90km durchaus leben kann. Leider lotste man mich in der Wechselzone in die falsche Reihe, um mein Rad abzustellen und ich musste eine Extrarunde drehen. So dauerte der zweite Wechsel nicht nur fünf Minuten sondern sogar nochmal eine halbe Minute länger. Ich weiß, an welchen Zeiten ich für nächstes Jahr auf jeden Fall übe&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem kurzen Dixi-Stop ging&#8217;s dann auf die Laufstrecke &#8211; immer noch mit besagtem Magengrummeln. Leider hatte ich bei jedem Becher Wasser, den ich auf der Laufstrecke zu mir nahm, das Gefühl, dass ich gleich mal kurz zum Rand laufen und meinen Mageninhalt allen präsentieren muss &#8211; das konnte ich mir jedoch Gott sei Dank verkneifen. Dennoch war die Laufstrecke zäh, obwohl Laufen eigentlich meine stärkste Disziplin werden sollte. Auf dem Rad träumte ich sogar kurzweilig von einer Zeit unter fünf Stunden, die mit einer Halbmarathon-Zeit von 1:35:00h auch möglich gewesen wäre &#8211; leider fehlte mir dazu die Kraft. Hier machten sich die wenigen Koppeleinheiten bemerkbar &#8211; nächstes Jahr werden es auf jeden Fall mehr! Lediglich meine liebe Freundin sorgte am Streckenrand mit ihrem Schild für Aufmunterung: &#8222;Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Go, Dom, Go!&#8220; &#8211; ein sehr sehr cooles Schild, über das ich mich natürlich tierisch gefreut habe und welches mir wirklich geholfen hat, durchzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich dann zum zweiten Mal die Treppen hinauf zur Deutzer Brücke laufen durfte &#8211; ja ihr lest richtig, der Veranstalter ist so nett, dass er Treppenstufen einbaut &#8211; wusste ich, dass ich es bald geschafft habe und hab  noch einmal Gas gegeben. In 1:59:00h und damit zumindest unter zwei Stunden konnte ich dann auch den Halbmarathon beenden und lief so mit einer Gesamtzeit von 5:23:48h durchs Ziel &#8211; ein Gänsehaut-Moment, den ich so schnell sicherlich nicht vergessen werde.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade liege ich in meinem Finisher-Shirt im Bett, lasse den Wettkampf beim Schreiben nochmal Revue passieren und bekomme die nächste Gänsehaut. Der Kölner Triathlon ist wirklich ein tolles Ereignis, die Organisation stimmt bis auf ein paar Belanglosigkeiten zu 100% und die Zuschauer pushen einen durch den kompletten Tag. Dass mir die Tränen gerade nicht kommen ist alles &#8211; es war wirklich ein sehr emotionaler Moment. Ich habe etwas, worauf ich fast ein Jahr hingearbeitet habe, erreicht und sogar um einiges besser als gedacht. Dabei jubelten mir viele wildfremde Menschen zu und doch fühlte man sich so heimisch. Das ist ein Gefühl des Ankommens und zugleich auch des Aufbruchs &#8222;zu neuen Ufern&#8220;.  Und wenn ich das kann, kann es jeder &#8211; wirklich!</p>
<p style="text-align: justify;">Über meine Pläne für das nächste Jahr könnt ihr hier bald mehr lesen. Und zu welchen Ufern treibt es euch in naher Zukunft?</p>
<p style="text-align: justify;">Hier noch ein paar Impressionen vom Triathlon, ein Video von meinem Finish (ich wollte das Finish genießen, im Gegensatz zu der Dame, die an mir vorbeigelaufen ist :-)) und die genauen Zeiten.</p>
<p>http://youtu.be/U2l88ef0l_M</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[vtftable ]<br />
{f1}Disziplin;;;{f1}Strecke;;;{f1}Zeit Disziplin;;;{f1}Zeit Gesamt;nn;<br />
{f1}Schwimmen;;;1,9km;;;00:35:00h;;;00:35:00h;nn;<br />
{f1}Wechselzone 1;;;-;;;00:04:54h;;;00:39:54h;nn;<br />
{f1}Radfahren;;;90km;;;02:39:29h;;;03:19:23h;nn;<br />
{f1}Wechselzone 2;;;-;;;00:05:25h;;;03:24:48h;nn;<br />
{f1}Laufen;;;21,1km;;;01:59:00h;;;05:23:48h;nn;<br />
[/vtftable]</p>
<p>Gesamtplatz: <b>379</b> / 758<br />
Platz Geschlecht: <b>346</b> / 624<br />
Altersklassenplatz (TM25): <b>68</b> / 89       <!--codes_iframe--><!--/codes_iframe--></p>
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