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	<title>motivation Archive - domibility</title>
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		<title>7 Herausforderungen von Veränderungen und wie Du ihnen begegnest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 14:24:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit diesem Artikel mache ich einen thematischen Cut. Ich habe mich dazu entschlossen, ein neues Projekt rund um das Thema &#8222;Vegane Outdooraktivitäten&#8220; zu starten, was Du ab morgen (Sonntag, 22.05.2016) unter www.wanderveg.de findest. Auf domibility.de kehre ich (etwas unregelmäßiger) dem Sportlichen den Rücken und schreibe über die Themen, die mich immer wieder beschäftigen und die ich einfach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit diesem Artikel mache ich einen thematischen Cut. Ich habe mich dazu entschlossen, ein neues Projekt rund um das Thema &#8222;Vegane Outdooraktivitäten&#8220; zu starten, was Du ab morgen (Sonntag, 22.05.2016) unter <a href="http://wanderveg.de">www.wanderveg.de</a> findest. Auf domibility.de kehre ich (etwas unregelmäßiger) dem Sportlichen den Rücken und schreibe über die Themen, die mich immer wieder beschäftigen und die ich einfach loswerden muss. Es geht um Veränderungen, Schule und Arbeit der Zukunft, Motivation, Liebe und ein gutes und zufriedenes Leben. Da mein Leben aktuell gerade nur so vor Veränderungen wimmelt, läute ich die neue Ära mit einem Artikel zu Veränderungen ein. <span id="more-2196"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Einige der Veränderungen in meinem Leben habe ich selbst aktiv angestoßen. Ich habe lange überlegt, gezögert und dann wieder überlegt. Ich habe mit Freunden und Familie darüber gesprochen und nicht immer nur guten Zuspruch erhalten. Aber dennoch habe ich mich letztendlich dafür entschieden, etwas zu ändern. Andere Veränderungen hingegen konnte ich nicht selbst beeinflussen. Sie kamen einfach so in mein Leben. Auch das ist ein Teil des Lebens: es gibt Veränderungen, die du nicht beeinflussen kannst. Eines haben jedoch alle Veränderungen gemeinsam: sie stellen uns vor neue Herausforderungen. Wir müssen für jede Veränderung gewohnte Abläufe über den Haufen schmeißen und das reicht oft schon aus, um uns ein ungutes Gefühl zu bescheren. Wenn Du nicht 100% hinter der Veränderung stehst oder sie sogar ablehnst, wird die Herausforderung noch größer &#8211; und doch gibt es Veränderungen, die Du einfach akzeptieren und leben musst. Es gibt Veränderungen die gehen uns ganz leicht von der Hand und wir nehmen sie nicht als Veränderung wahr, während wir andere Veränderungen zwar gerne umsetzen möchten es aber partout nicht schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Dir ein eindrucksvolles Beispiel darüber zu geben, wie schwer einfache Veränderungen sein können, schlage ich Dir folgendes Experiment vor: Putze eine Woche lang mit der (für Dich) falschen Hand Deine Zähne. Für mich ist das die rechte Hand (normalerweise putze ich mit der linken Hand). Die Übung ist eigentlich ganz simpel, einfach umzusetzen und es ist kein zusätzlicher Zeitaufwand, da Du ja sowieso Zähne putzt. Dennoch bin ich relativ sicher, dass diese Übung Dir nicht leicht fallen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiele wie dieses gibt es Unzählige, von kleinen, persönlichen Problemen betreffend bis hin zu den schwerwiegenden Problemen der Menschheit:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Viele Menschen haben keinen Spaß bei der Arbeit, was sogar durch Studien belegt wird. Dennoch sind sie nicht bereit, etwas zu ändern, weil sie dafür ihre Komfortzone verlassen müssten. Diese Veränderungen, die evtl. auch Abstrichen in manchen Bereichen verbunden wären, nehmen viele nicht in Angriff.</li>
<li style="text-align: justify;">Deutsche Verbraucher sind führend darin, grenzenlose Qualität für den minimalen Preis zu erwarten. Dass darunter Produktionsbedingungen für Mensch, Tier und Natur in hohem Maße leiden, weiß zwar jeder &#8211; dennoch ändern viele ihr Konsumverhalten nicht.</li>
<li style="text-align: justify;">Sport und gesunde Ernährung tragen zu einem gesünderen Leben bei und sorgen dafür, dass das eigene Leben möglichst lange lebenswert bleibt. Auch wenn diese Fakten jedem bekannt sind, ändern nur die wenigsten ihr Verhältnis zum Thema Sport und Ernährung.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Du siehst &#8211; die Liste lässt sich auch thematisch sehr stark variieren. Wenn Du darüber nachdenkst, fallen Dir sicherlich auch unzählige Punkte zum Thema Veränderung ein. Veränderungen, die Du vielleicht im Laufe Deines bisherigen Lebens miterlebt und mitgestaltet hast aber auch Veränderungen, die Du nicht aktiv wolltest und gegen die Du Dich vielleicht sogar gewehrt hast. Die Veränderungen, die zwangsläufig stattfinden, gibt es auch &#8211; egal, ob Du sie gut findest oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Veränderungen begegnen Dir in allen Lebensbereichen früher oder später. Du hast entweder die Möglichkeit, sie proaktiv mitzugestalten und durch Eigeninitiative und Kreativität davon zu profitieren oder einfach abzuwarten, bis die Veränderungen bei Dir ankommen &#8211; mit allen Vor- und Nachteilen, die sie mit sich bringen. Nicht für jede Veränderung lohnt es sich proaktiv etwas zu tun. Hier gilt es, genau abzuwägen, welche Veränderung schwerwiegende Einschnitte mit sich bringen und welche einfach an Dir vorbeilaufen wird. Jede Veränderung hat für Dich persönlich andere Auswirkungen &#8211; deswegen wirst Du auch bei jeder Veränderung anders reagieren. Das ist normal. Eine Vorbereitung auf die Veränderung kann Dir jedoch helfen, die positiven Aspekte zu nutzen und die vermeintlich negativen Auswirkungen in Chancen umzumünzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Veränderungen positiv gegenübertreten zu können, solltest Du Dir darüber bewusst sein, wie Veränderungen ablaufen und wie Du potentiell darauf reagieren kannst. Dieses Thema füllt ganze Bücherregale. Umso schöner, dass einige Punkte immer wieder genannt werden. Diese kannst Du aktiv für Dich nutzen. Beispielsweise werden immer wieder die gleichen Gründe angeführt, wieso Veränderungen scheitern. Die scheinbar unendliche lange Liste habe ich für Dich auf meine Favoriten reduziert &#8211; von diesen kann ich behaupten, sie schon selbst oder im Arbeitsalltag bei Kollegen angetroffen zu haben:</p>
<h2 style="text-align: justify;">1. Gewohnheit</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Gewohnheiten sind etwas Gutes und nützen uns in vielen Situationen. In anderen jedoch hindern sie uns. Oftmals sind sie der Grund dafür, warum wir Veränderungen ablehnen. Sprichwörtlich gibt es unendliche viele Wege nach Rom. Dennoch nehme ich auf meinen alltäglichen &#8222;Reisen&#8220;, beispielsweise beim Laufen oder beim Einkaufen, immer die gleiche Strecke. Dabei ist es nach einer gewissen Zeit nicht mehr möglich, etwas Neues zu entdecken, aber es ist bequem. Und wie viele Wege nach Rom hast Du schon ausprobiert? Neue Wege eröffnen Dir neue Perspektiven.</p>
<h2 style="text-align: justify;">2. Unsicherheit</h2>
<p style="text-align: justify;">Sicherheit geht mit Gewohnheit einher. Genauso wirst Du Dich sicherlich etwas unsicher fühlen, wenn Du etwas ungewohntes tun sollst. Du weißt nicht so richtig, was Dich erwartet und hast noch absolut keine Vorstellung davon, was passieren wird. Du weißt nur, dass es nicht so sein wird, wie das, was Du bisher erlebt hast. Evolutionsbedingt macht diese Reaktion durchaus Sinn, denn im Kampf ums Überleben sind unbekannte Gegebenheiten um ein vielfaches gefährlicher als das, was Du bereits kennst. Stelle Dir, wenn Du unsicher bist und Angst verspürst, die Frage, was das Schlimmste ist, was passieren kann. In wie vielen Fällen ist dir bereits das Schlimmste passiert?</p>
<h2 style="text-align: justify;">3. Stolz</h2>
<p style="text-align: justify;">Unser Stolz hat oftmals entscheidenden Einfluss auf unsere Entscheidungen. Dabei solltest Du Dich nicht blind darauf verlassen, was Dein Ego Dir sagt. Obwohl schon ein Kinderlied besingt, dass derjenige dumm ist, der nicht fragt, fällt vielen das Stellen von Fragen nicht einfach. Wer etwas Neues wagt und deshalb viele Fragen stellt, outet sich als Neuling. Viele von uns möchten jedoch Experten sein und keine Neulinge. Andere wiederum sind so von sich und ihren Entscheidungen überzeugt, dass sie nicht einmal daran denken, ihr Verhalten zu hinterfragen und andere Menschen nach ihrer Meinung zu fragen. Egal wie: sobald Du Deinen Stolz auf der Prioritätenliste nach oben schiebst, wird es schwer, sich auf Neues und damit auf Veränderungen einzulassen. Niemand kann Experte in allen Bereichen sein &#8211; Fragen ist gut, wichtig und sehr sinnvoll, denn nur so kannst Du dazu lernen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">4. Motivation</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine Grundvoraussetzung für Veränderung ist Motivation. In Unternehmen scheitern Veränderungen jeglicher Art sehr oft daran &#8211; dort muss nämlich nicht nur eine Person motiviert sein, sondern der Großteil der am Veränderungsprozess beteiligten Mitarbeiter. Die, die nicht dazu motiviert sind, werden dennoch dazu &#8222;gezwungen&#8220;, was ihren Widerstand noch größer werden lässt. Für Veränderungen, die Du Dir persönlich aussuchst, ist das anders. Für diese ist Deine Motivation anfänglich sehr hoch, Du hast sie schließlich selbst ausgewählt. Bei Veränderungen, die Dir von außen vorgegeben werden ist das nicht zwangsläufig der Fall. Doch auch diese Veränderungen halten positive Aspekte bereit &#8211; Du musst nur die für Dich positiven Apsekte herausfiltern. Beschäftige Dich mit der Veränderung und sei offen dafür. Mit einer offenen Grundeinstellung findest Du leichter die Chancen, die die Veränderung für Dich bereithält.</p>
<h2 style="text-align: justify;">5. Resignation</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Wort sagt mehr als 1000 Worte. Jeder von uns kennt Personen die resigniert haben, Du sicherlich auch. Sie haben einmal für etwas eingestanden und gekämpft. Da sie jedoch immer und immer wieder Rückschläge erleiden mussten, haben sie sich irgendwann einfach gefügt und akzeptiert, dass sie nichts ändern können. Oftmals sind das Menschen, die das große Ganze ändern wollen. Das sollte unser aller Ziel sein, aber seien wir realistisch: weder Du noch ich verändern die Welt von heute auf morgen und auf einen Schlag. Wenn Du in Deinem Wirkungskreis anfängst, etwas zu ändern und damit anderen als Vorbild dienst, hast Du bereits eine große Veränderung erreicht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">6. Meinung anderer</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich erlebe Deutschland sehr oft als das Land, in dem die Meinung anderer als enorm wichtig wahrgenommen wird. Was denkt jemand über mich? Was denkt er über mein Haus / mein Auto / meinen Garten / mein Leben / meine Familie usw. Die Liste ließe sich ewig fortsetzen. Dabei ist das, was die anderen denken, eigentlich ziemlich nebensächlich. Du musst mit dem, was Du tust zufrieden sein. Du musst jeden morgen in den Spiegel schauen und sagen können: &#8222;Ich mache das, was ICH für richtig halte.&#8220; Andere Menschen, wenn sie dir auch noch so nahe stehen, teilen in der Regel nicht mal 30% Deiner Gesamtzeit mit Dir. Wenn Du das nächste Mal etwas deshalb nicht anfängst, weil Du denkst, andere könnten das nicht gut finden, ruf Dir ins Gedächtnis, dass DU allein mit dem glücklich sein musst, was Du tust. Die Meinung anderer zu betrachten und zu hinterfragen, hilft Dir weiter. Dich von ihr abhängig zu machen nicht!</p>
<h2 style="text-align: justify;">7. Scheitern</h2>
<p style="text-align: justify;">Das ist mein Lieblingspunkt. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum Scheitern in unserer Gesellschaft als etwas Negatives angesehen wird. Scheitern ist in Deutschland verpönt. Menschen schämen sich dafür, wenn sie scheitern. Sie trauen sich nicht mehr, etwas Neues zu beginnen, weil sie Angst haben, wieder zu scheitern. <strong>Mach&#8216; diesen Fehler nicht!</strong> Wenn Du etwas anfängst und es nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast, egal aus welchem Grund, ist es nur konsequent, einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen. Die Erfahrungen, die Du gesammelt hast, kann Dir keiner nehmen und bei der nächsten Veränderung wirst Du nicht mehr über die gleichen Steine stolpern. Menschen, die nicht einmal versuchen, etwas zu ändern, können auch nicht scheitern. Du hingegen tust etwas. Sogar in der Wissenschaft wird Scheitern unter dem Namen &#8222;trial and error&#8220; aktiv praktiziert, um mit Hilfe dessen, was nicht funktioniert, die Lösung für ein Probleme zu finden. Mach Dir das Trial and Error Prinzip zunutze und probiere so viel aus wie möglich. Jedes Scheitern ist auch ein Erfolg und nach der Zeit überwiegen die positiven Aspekte &#8211; das kann ich Dir versprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese sieben Punkte sind für mich persönlich die größten Herausforderungen bei Veränderungen. Wenn Du darauf eingestellt bist, dass Dich bei Veränderungen auch immer wieder Herausforderungen erwarten und Du diesen positiv gegenübertrittst, kannst Du nur gewinnen! Ich weiß, dass es nicht einfach ist. Auch ich tappe immer und immer wieder in die gleichen Fallen. Sich dessen bewusst zu sein ist jedoch ein guter Anfang, um wirklich etwas zu verändern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Veränderungen hast Du in letzter Zeit erlebt? Wobei bist Du vielleicht &#8222;gescheitert&#8220;?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">[separator style_type=&#8220;single|dashed&#8220; top_margin=&#8220;20&#8243; bottom_margin=&#8220;20&#8243; sep_color=&#8220;#61a301&#8243; icon=&#8220;&#8220; width=&#8220;&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]</p>
<p style="text-align: justify;">Wie Du vielleicht weißt, habe ich meinen Job an den Nagel gehangen, um wieder studieren zu gehen. Im Zuge dessen habe ich angefangen, mich mit ganz anderen Themen auseinanderzusetzen. Einer meiner Träume war es, mindestens ein Buch in meinem Leben zu schreiben. Gesagt, getan. Mittlerweile sind es sogar zwei Bücher.</p>
<p style="text-align: justify;"><div class='one_half'>
					Gemeinsam mit <a href="http://www.jakobsweg-kuestenweg.com">Christoph</a> habe ich ein Buch zum portugiesischen Jakobsweg geschrieben.</p>
<p>Falls Du das Pilgern gerne mal ausprobieren möchtest, Du Dir dafür aber keine dreimonatige Auszeit nehmen möchtest wie ich, könnte der Caminho Portugues etwas für Dich sein. Er ist mit 250km ziemlich kurz und aufgrund seines flachen Streckenprofils auch für ungeübte Pilger problemlos in zwei Wochen begehbar.</p>
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<p style="text-align: justify;">
				</div><br />
<div class='one_half'>
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<p style="text-align: justify;">Im letzten Jahr habe ich mich im Zuge meiner <a href="http://jakobsweg.domibility.de">Reise auf dem Jakobsweg</a> intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und dabei gelernt, was im Pilger- und Wanderalltag wirklich zählt. Sharing is caring &#8211; deshalb will ich mein Wissen dazu mit Dir teilen.</p>
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<p style="text-align: justify;">
				</div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>       <!--codes_iframe--><!--/codes_iframe--></p>
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		<title>Aller Anfang ist (gar nicht mal so) schwer.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2014 20:15:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch genau an einen meiner ersten Läufe meiner &#8222;Läuferkarriere&#8220; im Jahr 2009. Meine Handball-Karriere hatte ich 2006 an den Nagel gehängt, bevor ich ins Schwabenland umzog, um mein duales Studium zu starten. Anfangs war ich eigentlich ganz happy, mal nicht &#8222;gezwungen&#8220;, also zu festgelegten Trainingszeiten Sport machen zu müssen. Wenn ich ehrlich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich erinnere mich noch genau an einen meiner ersten Läufe meiner &#8222;Läuferkarriere&#8220; im Jahr 2009. Meine Handball-Karriere hatte ich 2006 an den Nagel gehängt, bevor ich ins Schwabenland umzog, um mein duales Studium zu starten. <span id="more-225"></span>Anfangs war ich eigentlich ganz happy, mal nicht &#8222;gezwungen&#8220;, also zu festgelegten Trainingszeiten Sport machen zu müssen. Wenn ich ehrlich bin, genoss ich auch zunächst mal so richtig das Studentenleben &#8211; das Sportlichste war oft der nächtliche Gang nach Hause nach dem Feiern.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch gesundes Essen war mir damals eher fremd. Auf dem Speiseplan standen Fast Food, Tiefkühlpizza und nahezu kein Obst und Gemüse. Anfänglich war das kein Problem, doch schon nach kurzer Zeit war klar, dass die Anzeige auf der Waage immer weiter Richtung Norden tendierte. Und da ich in meiner Jugend schon einmal fast 100kg mit mir herumschleppte, wollte ich das nicht nochmal. Nach ein paar hoffnungslosen Anläufen, regelmäßig das Fitnessstudio zu besuchen, war schnell klar, dass ich kein Freund der Muckibude werde. Und so begann meine Läuferkarriere.</p>
<p style="text-align: justify;">Während meiner Handballerkarriere mochte ich Laufen nicht wirklich. Gerade während der Saisonvorbereitung stand oft Ausdauertraining auf dem Programm &#8211; und da ich ja &#8222;nur&#8220; Torhüter war, ließ ich das Training öfter mal ausfallen. Doch dieses Mal sollte alles anders werden &#8211; ich glaube der Unterschied lag darin, dass ich mich 2009  aktiv dafür entschied, laufen zu gehen. Stuttgart hat zum Laufen einiges zu bieten.  Ich entschied mich für den Bärensee, den ich jedem, der in oder um Stuttgart wohnt, zum Laufen nur empfehlen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nun zurück zum Anfang des Artikels, also zu dem Lauf, an den ich mich noch erinnern kann, als wäre es gestern gewesen. Es war ein regnerischer Märztag und schon auf dem Weg zum Bärensee fing es leicht an zu regnen. Doch das hielt mich nicht davon ab, meine (damals noch) standardmäßige 6km-Runde zu starten.  Frisch und fröhlich startete ich meinen Lauf mit guter Musik auf den Ohren &#8211; und mittendrin passierte es: der Himmel öffnete sich und es begann zu schütten wie aus Eimern. Nach wenigen Minuten war ich klatschnass, ich hörte das Wasser in meinen Schuhen mit jedem Schritt. Und ich fühlte mich so lebendig, wie schon lange nicht mehr. Es war ein großartiges Gefühl, quasi das erste Runner&#8217;s High<strong>*</strong> meines Lebens, auch wenn ich dafür nicht weit laufen musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Von diesem Moment an, war ich ins Laufen verliebt &#8211; und diese Liebe hat bis heute nicht aufgehört. Wie in der normalen Liebe gibt es auch hier Höhen und Tiefen. Aber am Ende des Tages weiß ich, wofür ich mich ab und an auch mal quälen muss. Und mit Radfahren und Schwimmen als Abwechslung wird das alles auch nicht langweilig.</p>
<p style="text-align: justify;">Was könnt ihr für euch aus meiner Geschichte lernen, wenn ihr noch auf der Suche nach der Motivation für den Anfang seid:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Sucht euch ein Sport, der euch Spaß macht. Klingt einfach, ist es aber meistens nicht &#8211; bis man den Sport, den man wirklich liebt, gefunden hat, muss man meistens ein paar Anläufe starten</li>
<li style="text-align: justify;">Übt die ausgewählte Sportart regelmäßig aus. Gerade beim Laufen sind die ersten Läufe nicht ganz so einfach, da der Körper dieses Gefühl einfach nicht gewöhnt ist. Sobald er sich aber daran gewöhnt hat, läuft alles, im wahrsten Sinne des Wortes, viel leichter. 3 x 30min pro Woche reichen für den Anfang vollkommen aus</li>
<li style="text-align: justify;">Fangt langsam an. Und wenn ich langsam schreibe, dann meine ich langsam. Einer der größten Fehler, den Anfänger immer wieder machen, ist, zu schnell zu laufen. Lauft so langsam, dass ihr euch fühlt, als würdet ihr gar nicht laufen. Ihr solltet Angst haben, von der nächsten Oma mit Rollator überholt zu werden</li>
<li style="text-align: justify;">Denkt an das Gefühl nach der Trainingseinheit, wenn ihr mal keine Lust habt. Nach dem Training fühlt man sich IMMER besser als vorher &#8211; ich habe noch niemanden gehört, dem es anders ging</li>
<li style="text-align: justify;">Das wirksamste Mittel, um wirklich dabei zu bleiben, ist das Setzen eines Ziels. Ich habe mich damals zum Halbmarathon angemeldet. Es muss nicht gleich ein Halbmarathon sein &#8211; ein 5km-Lauf reicht aus. Und 5km schafft jeder nach ein paar Wochen regelmäßigen Trainings.</li>
<li style="text-align: justify;">Musik kann euch helfen, während des Laufs motiviert zu bleiben (mir hat sie zumindest immer geholfen &#8211; probiert&#8217;s einfach aus)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Das waren ein paar einfache &#8222;Grundregeln&#8220;, die euch den Einstieg ins Laufen/in eure Sportart erleichtern. Solange ihr mit Spaß bei der Sache seid, besiegt ihr auch den inneren Schweinehund. Da bin ich mir sicher! Und nun: Schuhe schnüren und ab vor die Tür!</p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn Ovid (&#8222;Aller Anfang ist schwer&#8220;) mal wieder die Oberhand gewinnt, kontert einfach mit Goethe:</p>
<blockquote>
<p class="spruch text">Was immer du tun kannst oder wovon du träumst – fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Johann Wolfgang von Goethe (1749 &#8211; 1832)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><b>* Runner’s High</b>, im Deutschen auch <b>Läuferhoch</b> genannt, bezeichnet ein beim Langstreckenlauf sowie in Einzelfällen beim Radsport auftretendes Hochgefühl. Der Sportler erlebt idealerweise einen schmerzfreien und euphorischen Gemütszustand, der ihn die körperliche Anstrengung vergessen lässt und ihm das Gefühl gibt, „ewig“ weiterlaufen zu können. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Runner%E2%80%99s_High)</p>
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		<title>Einmal kostenlose Motivation bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2014 14:14:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Duden definiert Motivation als &#8222;Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o. Ä. beeinflussen, zu einer Handlungsweise anregen.&#8220; Motivation ist also dieses &#8222;Ding&#8220;, was uns dazu antreibt, etwas zu tun.  Und gestern war wieder einmal einer dieser Tage, an denen ich mich, nachdem ich die Laufschuhe geschnürt und die Haustüre verlassen hatte, gefragt habe, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Duden definiert Motivation als</p>
<blockquote><p>&#8222;<a style="font-style: inherit; color: #bf0c2c;" href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Motivation#Bedeutung1">Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o. Ä. beeinflussen, zu einer Handlungsweise anregen</a>.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Motivation ist also dieses &#8222;Ding&#8220;, was uns dazu antreibt, etwas zu tun.  Und gestern war wieder einmal einer dieser Tage, an denen ich mich, nachdem ich die Laufschuhe geschnürt und die Haustüre verlassen hatte, gefragt habe, wieso ich das alles eigentlich tue. <span id="more-144"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Kilometer lief es nicht wirklich rund und meine Gedanken drehten sich schon ständig um die Wendepunkte der Strecke, an denen ich umdrehen KÖNNTE. Am Ende lief ich doch die Runde, die ich mir vorgenommen hatte und dabei hatte ich die letzte Stunde meines Laufes eine ganze Menge Zeit mir Gedanken zu machen, was mich eigentlich zum Laufen / zum Sport allgemein motiviert. Dabei sind mir mehr Sachen eingefallen, als ich anfangs dachte. Anbei eine Auswahl, die ich (fast) beliebig erweitern könnte:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Einfachheit motiviert:<br />
Laufen ist für die meisten Menschen die einfachste Sache der Welt. Und Einfachheit findet man im hochkomplexen Alltag nur noch selten &#8211; deshalb: Schnür Deine Schuhe und los geht&#8217;s!</li>
<li style="text-align: justify;">Natur motiviert:<br />
Die schönsten Momente habe ich nicht vor einem Display und nicht in meinen eigenen 4 Wänden erlebt sondern in der Natur. Einen Lauf oder eine Radtour bei strömendem Regen zu absolvieren, haucht mir neues Leben ein.</li>
<li style="text-align: justify;">Schönheit motiviert:<br />
Ob Wandern im Grand Canyon, Laufen im Central Park, Radfahren auf Mallorca oder Schwimmen im Fühlinger See in Köln &#8211; jede Einheit bietet die Möglichkeit, die Schönheit um sich herum neu zu entdecken und so ein Stückchen mehr in Einklang mit der Natur zu sein.</li>
<li style="text-align: justify;">Neues motiviert:<br />
Immer nur die eigenen ausgetrampelten Pfade zu gehen / laufen / fahren macht auch mir auf Dauer keinen Spaß. Wirklich spannend und entspanned wird es für mich, wenn ich neue tolle Wege in meiner Umgebung entdecke.</li>
<li style="text-align: justify;">Gemeinsamkeiten motivieren:<br />
Läufer / Triathleten sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Man hilft sich gegenseitig, auch wenn man sich nicht kennt. Man motiviert sich gegenseitig zu Höchstleistungen, auch wenn man selbst natürlich die beste Leistung bringen will. Wer einmal bei einem großen Wettkampf teilgenommen hat und die Stimmung vor dem Start und beim Zieleinlauf selbst erlebt hat, will dieses Gefühl nie wieder loslassen.</li>
<li style="text-align: justify;">Inspiration motiviert:<br />
Je mehr ich mich mit dem Thema &#8222;Laufen&#8220; als solches beschäftigte, desto mehr Inspiration fand ich &#8211; in Büchern, Artikeln im Internet, Blogs von anderen Läufern usw. Letztlich waren eben diese Inspirationen auch der Grund für meinen Schritt vom Vegetarier zum Veganer. Ich habe ihn bis heute nicht bereut.</li>
<li style="text-align: justify;">Fitness motiviert:<br />
Regelmäßiger Sport steigert die Fitness. Dabei ist es nicht zwangsläufig notwendig, jeden Tag stundenlang aktiv zu sein. Wer es schafft, regelmäßig (2 &#8211; 3mal / Wochen reichen für den Anfang vollkommen aus) aktiv zu sein, steigert seine Fitness und erhält ein besseres Körpergefühl.</li>
<li style="text-align: justify;">Gesundheit motiviert:<br />
Seit ich laufe bin ich nicht nur fitter, ich fühle mich auch gesünder. Die Bewegung an der frischen Luft steigert meine Abwehrkräfte und fühlt sich gut an. Die Glückshormone, die während des Laufens ausgeschüttet werden, heben meine Laune und lassen mich die Probleme und Herausforderungen des Alltags aus einem anderen Blickwinkel betrachten.</li>
<li style="text-align: justify;">Kreativität motiviert:<br />
Sport hilft mir Stress zu verarbeiten. Während in den ersten 60 &#8211; 90min die Gedanken nur so durch meinen Kopf schießen, schaffe ich es danach oft abzuschalten und quasi einen meditativen aber auch kreativen Zustand zu erreichen. In diesem Zustand habe ich beispielsweise das Thema meiner Masterthesis komplett strukturiert und durchdacht &#8211; eine Aufgabe an der ich vorher wochenlang gescheitert bin.</li>
<li style="text-align: justify;">Schweinehund motiviert:<br />
Auch ich habe einen inneren Schweinehund. Auch ich würde manchmal lieber auf der Couch sitzen bleiben, statt mich draußen sportlich zu betätigen. Da ich mir aber von niemandem (besonders nicht von einem Hund) sagen lassen will, was ich zu tun habe, gehe ich raus und tue es trotzdem. Danach habe ich mich noch nie schlecht gefühlt.</li>
<li style="text-align: justify;">Ziele motivieren:<br />
Was gerade am Anfang helfen kann, auch nach der 2. oder 3. Einheit motiviert zu bleiben, ist ein Ziel. Ich fing im März 2009 mit dem regelmäßigen Laufen an und meldete mich nach kurzer Zeit zu einem Halbmarathon an. Wenn ich mal keine Lust auf Bewegung hatte, trieb mich dieses Ziel immer wieder an, doch noch eine Runde an der frischen Luft zu drehen. Dabei muss das Ziel, gerade zum Beginn, nicht zwangsläufig ein Halbmarathon sein &#8211; auch ein 5km Lauf oder eine besondere Wanderroute haben durchaus ihren Reiz.</li>
<li style="text-align: justify;">Freiheit motiviert:<br />
Letztlich ist Laufen / Sport in der Natur ein Stück Freiheit. Freiheit, die wir allzu oft im stressigen Arbeitsalltag nicht mehr erleben. Freiheit, die wir, gerade in der westlichen Welt, oft nicht mehr zu schätzen wissen und als selbstverständlich erachten. Freiheit, einfach das zu tun, worauf man Lust hat. Nutze Deine Freiheit!</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Fehlt es euch noch an Motivation? Dann sucht euch 2 bis 3 der oben genannten Punkte aus, konzentriert euch auf diese und wenn ihr mal wieder in einem Motivationsloch steckt, ruft euch diese wieder ins Gedächtnis. Das wird euch mit Sicherheit helfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was motiviert euch darüber hinaus? Habt ihr die gleichen Motivatoren wie ich? Ich freue mich auf eure Kommentare.</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Ich werde mich im Rahmen meiner Masterarbeit mit dem Thema</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Motivation der Generation Y in einer wissensdominierten Arbeitswelt&#8220;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">beschäftigen. Auch in der heutigen Arbeitswelt wird das Thema Motivation immer wichtiger. Ich kann euch nur jetzt schon dazu motivieren, an meiner (natürlich noch nicht vorhandenen) Umfrage teilzunehmen. Ich werde natürlich hier in meinem Blog davon berichten.</p>
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