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		<title>5 Dinge, die Du von Jan Frodeno lernen kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2015 18:24:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bis zu 45 Stunden pro Woche trainieren: insgesamt 1.100 bis 1.200km Schwimmen pro Jahr, 15.000km Rad fahren und ca. 5.000km laufen. Das klingt für mich irgendwie surreal (gerade wenn ich mir meine Werte aus 2014 anschaue). Für Dich auch? Und doch gibt es im Profi-Triathlon Athleten, die ein solches Pensum absolvieren. Einer von ihnen ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bis zu 45 Stunden pro Woche trainieren: insgesamt 1.100 bis 1.200km Schwimmen pro Jahr, 15.000km Rad fahren und ca. 5.000km laufen. Das klingt für mich irgendwie surreal (<a title="Der domibility-Jahresrückblick 2014" href="https://domibility.de/domibility-jahresrueckblick-2014/">gerade wenn ich mir meine Werte aus 2014 anschaue</a>). Für Dich auch? Und doch gibt es im Profi-Triathlon Athleten, die ein solches Pensum absolvieren. Einer von ihnen ist Jan Frodeno. Der gebürtige Kölner hat sich schon lange in der Weltspitze des Triathlons etabliert und ist in jedem Rennen, welches er bestreitet, automatisch auch Favorit.<span id="more-1785"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Jan Frodeno wurde am 18. August 1981 in Köln geboren und startete seine sportliche Karriere als Schwimmer. Im Jahr 2000 wechselte er zum Triathlon und wurde 2008 Olympiasieger in Peking. Am Sonntag gewann er die Ironman-EM in Frankfurt bei über 40°C gegen hochkarätige Konkurrenten. Kein Wunder, dass ihm die Hitze nichts ausmacht bei einem Wohnsitz in Australien &#8211; wo seine Frau geboren wurde &#8211; und einem Wohnsitz in Spanien.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch wie kommt ein Mensch mit solchen körperlichen und mentalen Herausforderungen zurecht? Wird der Sport nicht irgendwann zur Belastung und ist &#8222;kein Hobby&#8220; mehr, sondern ein knallharter Knochenjob? Diese Fragen stelle ich mir häufig. Und Jan Frodeno weiß sie zu beantworten. Sein Sponsor ASICS gibt mit seiner &#8222;made of sport&#8220;-Videoserie einen ungewöhnlichen Einblick in die Gedankenwelt und den Tagesablauf verschiedener Athleten. Und der WM-Dritte von 2014 macht seinen Job als Protagonist im Video sehr sehr gut, wie ich finde. Doch schau selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">[youtube id=&#8220;xEMML9z-D8E&#8220; width=&#8220;600&#8243; height=&#8220;350&#8243; autoplay=&#8220;no&#8220; api_params=&#8220;&#8220;]</p>
<p style="text-align: justify;">Lass&#8216; das Video erstmal auf Dich wirken! Was denkst Du? Was fühlst Du? Wie gefällt es Dir?</p>
<h2 style="text-align: justify;">What&#8217;s in it for you?</h2>
<p style="text-align: justify;">Jan Frodeno ist dafür bekannt, sehr hart zu trainieren. Und seine Erfolge geben ihm Recht. Dass er dem Sport jedoch nicht nur seinen Lebensunterhalt verdankt, sondern noch viel mehr, erfährst Du im Video. Einige Zitate daraus finde ich besonders lehrreich.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong><em>&#8222;Mein Sport hat mir geholfen, eine Identität zu finden. Es ist etwas, was ich jeden Tag mache. Es ist meine ganz große Leidenschaft und erfüllt mein Leben.&#8220;</em></strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen tun nicht das, was ihre große Leidenschaft ist und was ihr Leben erfüllt, sondern etwas, was irgendwann einmal aus irgendeinem Grund Sinn gemacht hat &#8211; ich habe das vor ca. einem Jahr in <a href="https://domibility.de/do-what-you-love/">einem Beitrag</a> bereits angesprochen. Wenn Du aber nicht das tust, was Deine Leidenschaft ist und Dein Leben erfüllt, kannst Du Dich auch nicht damit identifizieren. Jan geht es, wie wohl den meisten Sportlern, anders. Natürlich kann er sehr gut davon leben &#8211; die Zeiten waren jedoch, gerade im Triathlon, nicht immer so gut und ich bin mir sicher, dass auch Jan viele Tiefen durchlebt hat &#8211; dennoch ist er dem Sport und damit seiner Leidenschaft immer treu geblieben und das zahlt sich nun aus.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><em><strong>&#8222;Oft gibt es Tage, an denen ich lieber auf der Couch sitzen bleiben würde und trotzdem muss ich raus und überwinde mich. Und dann nach 10, 15min finde ich meinen Rhythmus und es läuft richtig gut.&#8220;</strong></em></h2>
<p style="text-align: justify;">Dieses Zitat zeigt für mich den Willen, den Du aufbringen musst, um Dein selbst gestecktes Ziel zu erreichen. Jan nimmt Dir und mir die Illusion, dass Profis immer hoch motiviert sind und sich rund um die Uhr an dem erfreuen, was sie tun. Aber gerade, wenn Du es schaffst, Deinen Schweinehund in den von Jan angesprochenen Momenten zu besiegen und ihm nicht die Oberhand zu schenken, bist Du gewappnet für &#8222;schlechte&#8220; Tage, an denen es einfach nicht so laufen will. Und seien wir ehrlich: bist Du jemals von einer Laufrunde oder einem anderen Training zurückgekommen und dachtest: &#8222;Oh scheiße, diese Mal wäre ich lieber auf der Couch sitzen geblieben?&#8220;</p>
<h2 style="text-align: justify;"><em><strong>&#8222;Sport ist einer der wenigen ehrlichen Maßstäbe im Leben, wenn du gegen deine Gegner antrittst und gegen die Stoppuhr. Manchmal ist er gnadenlos ehrlich, an anderen Tagen absolut fantastisch.&#8220;</strong></em></h2>
<p style="text-align: justify;">Genau das, was Jan hier beschreibt, fühle ich 1:1 nach. Ich habe oft genug im Berufsleben erlebt, dass keine ehrlichen Maßstäbe angesetzt wurden und nicht Leistung sondern Sympathie, Beziehungen oder andere Faktoren für eine Beförderung entscheidend waren. Der Sport ist anders &#8211; wenn Du trainierst und beim nächsten Wettkampf eine persönliche Bestleistung aufstellst, weißt Du, dass das Training richtig war und es Dich besser gemacht hat. Wenn die Stoppuhr beim Halbmarathon 1:29:59h anzeigt, weißt Du, dass Du unter 1:30:00h einen Halbmarathon laufen kannst. Das ist objektiv mess- und vergleichbar. Hier bringt Dir weder Vitamin B noch Dein außergewöhnlicher Charme etwas. Das macht manche Tage so hart und andere so fantastisch.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><em></em><em></em><em><strong>&#8222;Eines der besten Dinge am Sport ist die Intensität und die Vielfalt der Gefühle, die du durchlebst.&#8220;</strong></em></h2>
<p style="text-align: justify;">Auch das hat wahrscheinlich jeder Sportler schon durchlebt. Bist Du schonmal bei einem großen Event unter tosendem Applaus ins Ziel eingelaufen? Dabei läuft es selbst den Hartgesottenen eiskalt den Rücken runter und eine Gänsehaut zeichnet sich ab. Und das, obwohl davor oftmals die Qual steht. Wer den letztjährigen Ironman in Frankfurt verfolgt hat, weiß, dass Jan diese Aussage nicht einfach nur so macht. Er hatte während des Rennens nur Pech &#8211; ein gerissener Neo, zwei platte Reifen und Krämpfe während des Marathons, die ihn immer wieder zu Dehnpausen gezwungen haben &#8211; dennoch ist er am Ende auf Rang 3 gelaufen &#8211; eigentlich eine unglaubliche Leistung.</p>
<div id="attachment_2780" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/07/6a6685326f2eba6dd1f1e1c1ad229dbe.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2780" class="wp-image-2780 size-medium" src="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/07/6a6685326f2eba6dd1f1e1c1ad229dbe-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/07/6a6685326f2eba6dd1f1e1c1ad229dbe-300x199.jpg 300w, https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/07/6a6685326f2eba6dd1f1e1c1ad229dbe.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2780" class="wp-caption-text">© frodeno.com</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ich wette, er hat während dieses Wettkampfs die volle Gefühlsbandbreite erlebt. Genau solche Gefühle machen das Leben jedoch aus &#8211; nicht nur den Sport. Ich erlebe, dass wir oft dazu angehalten werden, unsere Gefühle nicht offen zu zeigen. Das sollten wir alle gemeinsam ändern &#8211; Gefühle sind etwas enorm Wichtiges und Gefühlsausbrüche gehören zum Leben dazu, genauso wie das Atmen. Auch Gefühle wie Trauer, Angst oder Schmerzen sind menschlich und wir alle sollten uns nicht schämen, diese Gefühle offen zu zeigen (solange wir damit niemandem Schaden zufügen).</p>
<h2><em><strong>&#8222;Ob du Profi bist oder Amateur, das wichtigste ist es, nie zu vergessen, dass du es tust, weil du es liebst.&#8220;</strong></em></h2>
<p style="text-align: justify;">Besser kann niemand ein solches Video beenden. Dieser Satz von Jan zum Abschluss fasst noch einmal zusammen, worum es im Sport und auch im Leben geht. <a title="Do what you love." href="https://domibility.de/do-what-you-love/">Tue das, was Du liebst</a>, denn sonst tust Du es nie mit 100%iger Hingabe und Leidenschaft. Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, weißt Du, dass das Leben viel zu kurz ist, um es mit Dingen zu verbringen, die Du nicht magst. Leider werden in unserer Gesellschaft oft andere Dinge in den Vordergrund gestellt.</p>
<p><strong>Kanntest Du Jan Frodeno schon vor meinem Artikel? Wie findest Du sein Video?</strong></p>
<p>[separator style_type=&#8220;single|dashed&#8220; top_margin=&#8220;20&#8243; bottom_margin=&#8220;20&#8243; sep_color=&#8220;#61a301&#8243; icon=&#8220;&#8220; width=&#8220;&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]</p>
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		<title>Meine Inspiration des Monats: Vom Junkie zum Ironman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 16:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Wochenende war ich mit meinem Bruder wieder beim Brüder-Grimm-Lauf. Was letztes Jahr in einer Hitzeschlacht bei 37°C endete, begann dieses Jahr ähnlich. Und dennoch haben wir uns durchgekämpft und unser Ziel, unter acht Stunden Gesamtzeit zu bleiben, erreicht. Acht Stunden Sport an einem einzigen Wochenende machen, ist schon eine Herausforderung, die nicht spurlos an mir [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Wochenende war ich mit meinem Bruder wieder beim Brüder-Grimm-Lauf. Was letztes Jahr in einer Hitzeschlacht bei 37°C endete, begann dieses Jahr ähnlich. Und dennoch haben wir uns durchgekämpft und unser Ziel, unter acht Stunden Gesamtzeit zu bleiben, erreicht. Acht Stunden Sport an einem einzigen Wochenende machen, ist schon eine Herausforderung, die nicht spurlos an mir vorüber gegangen ist. Meine Beine schmerzen heute noch und ich merke, dass der Fokus der letzten Monate sportlich gesehen nicht auf dem Laufen gelegen hat. Acht Stunden Sport am Stück und nicht verteilt auf drei Tage machen, ist aber nochmal eine ganz andere Nummer. Mit einem Menschen, der das schon mehr als einmal getan hat, möchte ich heute meine neue Kategorie &#8222;<a href="https://domibility.de/meine-inspiration-des-monats/">Inspiration des Monats</a>&#8220; eröffnen, denn seine Geschichte hat mich dazu gebracht, wieder mehr Sport zu machen, nachdem ich nach dem Abschluss meiner &#8222;Handballkarriere&#8220; erst einmal ziemlich faul war. Den ersten Artikel der Serie möchte ich dem Buch <strong>Vom Junkie zum Ironman</strong>, in dem Andreas Niedrig seine Story erzählt, widmen. Eine Story, die Hollywood sich hätte nicht besser ausdenken können.<span id="more-1690"></span></p>
<div id="attachment_1719" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/vomjunkiezumironman.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1719" class="wp-image-1719" src="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/vomjunkiezumironman-192x300.jpg" alt="vomjunkiezumironman" width="225" height="351" srcset="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/vomjunkiezumironman-192x300.jpg 192w, https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/vomjunkiezumironman.jpg 350w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-1719" class="wp-caption-text">Im Buch &#8222;Vom Junkies zum Ironman&#8220; erzählt Andreas Niedrig seine ganz persönliche Geschichte</p></div>
<p style="text-align: justify;">Andreas wurde 1967 in Recklinghausen im Ruhrpott geboren und wuchs in behüteten Verhältnissen auf. Der Sport prägte schon früh sein Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch geriet er in seiner Jugend mehr und mehr auf die schiefe Bahn, was auch seine Frau und seine Tochter nicht verhindern konnten. Irgendwann war er soweit, dass er als Heroin-Junkie ein kriminelles Leben führte und Verbrechen beging, um seine Familie aber auch seine Drogensucht zu finanzieren. Seine kriminellen Machenschaften hinterließen Spuren und nach einem bereits abgebrochenen Entzugsversuch wurde er vor die Wahl gestellt: Entzug oder Gefängnis &#8211; und dieses mal schaffte er den Entzug.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Nachhinein ein großer Glücksfall, denn hätte Andreas Niedrig auch den zweiten Entzug nicht durchgehalten, hätte er wohl weder seine Familie noch dem Triathlon jemals die Ehre erwiesen und auch ich hätte mich nicht von ihm inspirieren lassen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Entzug findet Andreas zum Sport zurück und entdeckt ziemlich schnell sein Talent &#8211; seinen ersten Marathon läuft er ohne großartige Vorbereitung und als starker Raucher in 2 Stunden und 43 Minuten. Eine Zeit von der selbst viele ambitionierte Hobbysportler nur träumen können. Danach startet er auf den kurzen Strecken im Triathlon, wo er zwar Erfolge verzeichnen, aber keine Top-Platzierungen erreichen kann. Nach seinem Wechsel auf die Langdistanz ändert sich auch das und Andreas wird zu einem der bekanntesten deutschen Triathleten &#8211; natürlich auch aufgrund seiner Geschichte.</p>
<div id="attachment_2072" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/andreas_niedrig.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2072" class="wp-image-2072 size-medium" src="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/andreas_niedrig-300x300.jpg" alt="andreas_niedrig" width="300" height="300" srcset="https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/andreas_niedrig-300x300.jpg 300w, https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/andreas_niedrig-150x150.jpg 150w, https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/andreas_niedrig-60x60.jpg 60w, https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/andreas_niedrig-57x57.jpg 57w, https://domibility.de/wp-content/uploads/2015/04/andreas_niedrig.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2072" class="wp-caption-text">© <a href="http://www.traumwaerts-film.de/images/andreas.jpg">Traumwärts-Film</a></p></div>
<p style="text-align: justify;">Mittlerweile wurde die Geschichte von Andreas Niedrig auch verfilmt (Lauf um Dein Leben &#8211; Vom Junkie zum Ironman). Aktuell ist er als Motivator unterwegs und berichtet in Vorträgen von seinen Erfahrungen zu den Themen Motivation, Suchtprävention und Gesundheit. Andreas hat weitere Projekte gestartet, wovon mit Traumwärts auch eines verfilmt wurde &#8211; sein Versuch, das RAAM (Race Across America) allein zu absolvieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr über die Person Andreas Niedrig erfahrt ihr unter <a href="http://www.andreas-niedrig.com/" target="_blank">http://www.andreas-niedrig.com/</a></p>
<h2 style="text-align: justify;"></h2>
<h2 style="text-align: justify;">What&#8217;s in it for you?</h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #395b0d;"><em>Hier berichte ich davon, was mich inspiriert hat und wieso Du dieses Buch auch lesen solltest.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch ist einfach und spannend geschrieben &#8211; eine sehr gute Kombination, weil ich dadurch leicht Zugang zu dem Buch gefunden habe und es dann nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es ist so geschrieben, dass ich mich sehr gut in Andreas und seine Gefühlswelt hineinversetzen konnte. Das macht es so authentisch und auch für &#8222;Nicht-Sportler&#8220; interessant, da der Werdegang von Andreas doch eher ungewöhnlich und damit einfach lesenswert ist. Neben dem Fakt, dass das Buch interessant und gut zu lesen ist, habe ich folgende Lehren daraus gezogen:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;"><strong>Gib&#8216; niemals auf!</strong> Egal, was das Leben für dich bereit hält, es gibt immer einen Weg, das beste daraus zu machen &#8211; solange der eigene Wille stark genug ist und du dich nicht selbst in eine Abwärtsspirale hineinredest. Wenn ein Junkies zum Ironman wird, kann jeder von uns das auch &#8211; nichts ist so schlimm, dass das Leben nicht weitergehen würde. Dieses Buch hat dazu beigetragen, meinen Lebenswandel anzustoßen, der demnächst im Jakobsweg seinen vorläufigen Höhepunkt findet &#8211; auch, wenn es lange gedauert hat, bis ich zu diesem Punkt gekommen bin.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Sport kann so viel mehr bewegen als nur Deinen Körper!</strong> Er hat Andreas dabei geholfen, sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu bringen &#8211; auch ich glaube daran, dass Sport über die positiven gesundheitlichen Auswirkungen hinaus einiges im Kopf eines Menschen bewegen kann. Außerdem verbindet Sport Menschen über alle Generationen und Nationen hinweg, was immer wieder toll anzuschauen ist.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Erst wenn Du selbst glücklich bist, kannst Du auch andere glücklich machen!</strong> Auch bei diesem simplen Prinzip hat der Sport eine große Rolle für Andreas gespielt &#8211; zur Zeit seiner Drogenabhängigkeit hat er nicht nur sich selbst unglücklich gemacht, sondern auch die Personen, die er liebt. Zu verstehen, dass du zunächst selbst für dein Glück sorgen musst und erst dann andere glücklich machen kannst, klingt zwar einfach &#8211; die Umsetzung ist es jedoch nicht. Auch hier spreche ich aus eigener Erfahrung.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Steck&#8216; Dir Ziele und fang&#8216; mit der Umsetzung an!</strong> Das Buch hat mich persönlich angefixt, nach 2 1/2 Jahren eher unregelmäßigen Sporttreibens wieder meine Laufschuhe zu schnüren und mir selbst neue Ziele zu stecken und einfach anzufangen &#8211; denn am Ende des Tages war es genau das, was ich gebraucht habe: jemand, der mir einen Anstoß gibt! Das war 2009 &#8211; seither habe ich ca. 8000 Laufkilometer in den Beinen, an zahlreichen Wettkämpfen teilgenommen und dabei viele neue Freundschaften geschlossen. Du siehst, Du kannst aus jedem Anfang etwas Positives herausziehen!</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich kann Dir dieses kurzweilige und wirklich interessante Buch nur ans Herz legen!<br />
Kennst Du die Story von Andreas schon? Wer oder was hat Dich dazu bewegt, niemals aufzugeben oder einfach anzufangen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!<span style="color: #ff0000;"><br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bis Ende Juni spende ich außerdem für jeden neuen Newsletter-Abonnenten meines Blogs 25 Cent zugunsten der aktuellen <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/25634-laufen-gegen-leiden-erdlingshof" target="_blank">Laufen gegen Leiden-Spendenaktion für den Erdlingshof</a>. Und Du hast gleich hier die Chance, Dich für den kostenlosen Newsletter zu registrieren. Es versteht sich von selbst, dass ich Deine Daten nicht weitergebe und ausschließlich für meinen Newsletter, also nicht für Werbung, Spam oder Sonstiges nutze.</em></p>
<p>[separator style_type=&#8220;single|dashed&#8220; top_margin=&#8220;20&#8243; bottom_margin=&#8220;20&#8243; sep_color=&#8220;#61a301&#8243; icon=&#8220;&#8220; width=&#8220;&#8220; class=&#8220;&#8220; id=&#8220;&#8220;]</p>
<p><div class='one_half'>
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				</div><br />
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		<title>Einmal kostenlose Motivation bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dominik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2014 14:14:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Duden definiert Motivation als &#8222;Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o. Ä. beeinflussen, zu einer Handlungsweise anregen.&#8220; Motivation ist also dieses &#8222;Ding&#8220;, was uns dazu antreibt, etwas zu tun.  Und gestern war wieder einmal einer dieser Tage, an denen ich mich, nachdem ich die Laufschuhe geschnürt und die Haustüre verlassen hatte, gefragt habe, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Duden definiert Motivation als</p>
<blockquote><p>&#8222;<a style="font-style: inherit; color: #bf0c2c;" href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Motivation#Bedeutung1">Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o. Ä. beeinflussen, zu einer Handlungsweise anregen</a>.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Motivation ist also dieses &#8222;Ding&#8220;, was uns dazu antreibt, etwas zu tun.  Und gestern war wieder einmal einer dieser Tage, an denen ich mich, nachdem ich die Laufschuhe geschnürt und die Haustüre verlassen hatte, gefragt habe, wieso ich das alles eigentlich tue. <span id="more-144"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Kilometer lief es nicht wirklich rund und meine Gedanken drehten sich schon ständig um die Wendepunkte der Strecke, an denen ich umdrehen KÖNNTE. Am Ende lief ich doch die Runde, die ich mir vorgenommen hatte und dabei hatte ich die letzte Stunde meines Laufes eine ganze Menge Zeit mir Gedanken zu machen, was mich eigentlich zum Laufen / zum Sport allgemein motiviert. Dabei sind mir mehr Sachen eingefallen, als ich anfangs dachte. Anbei eine Auswahl, die ich (fast) beliebig erweitern könnte:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Einfachheit motiviert:<br />
Laufen ist für die meisten Menschen die einfachste Sache der Welt. Und Einfachheit findet man im hochkomplexen Alltag nur noch selten &#8211; deshalb: Schnür Deine Schuhe und los geht&#8217;s!</li>
<li style="text-align: justify;">Natur motiviert:<br />
Die schönsten Momente habe ich nicht vor einem Display und nicht in meinen eigenen 4 Wänden erlebt sondern in der Natur. Einen Lauf oder eine Radtour bei strömendem Regen zu absolvieren, haucht mir neues Leben ein.</li>
<li style="text-align: justify;">Schönheit motiviert:<br />
Ob Wandern im Grand Canyon, Laufen im Central Park, Radfahren auf Mallorca oder Schwimmen im Fühlinger See in Köln &#8211; jede Einheit bietet die Möglichkeit, die Schönheit um sich herum neu zu entdecken und so ein Stückchen mehr in Einklang mit der Natur zu sein.</li>
<li style="text-align: justify;">Neues motiviert:<br />
Immer nur die eigenen ausgetrampelten Pfade zu gehen / laufen / fahren macht auch mir auf Dauer keinen Spaß. Wirklich spannend und entspanned wird es für mich, wenn ich neue tolle Wege in meiner Umgebung entdecke.</li>
<li style="text-align: justify;">Gemeinsamkeiten motivieren:<br />
Läufer / Triathleten sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Man hilft sich gegenseitig, auch wenn man sich nicht kennt. Man motiviert sich gegenseitig zu Höchstleistungen, auch wenn man selbst natürlich die beste Leistung bringen will. Wer einmal bei einem großen Wettkampf teilgenommen hat und die Stimmung vor dem Start und beim Zieleinlauf selbst erlebt hat, will dieses Gefühl nie wieder loslassen.</li>
<li style="text-align: justify;">Inspiration motiviert:<br />
Je mehr ich mich mit dem Thema &#8222;Laufen&#8220; als solches beschäftigte, desto mehr Inspiration fand ich &#8211; in Büchern, Artikeln im Internet, Blogs von anderen Läufern usw. Letztlich waren eben diese Inspirationen auch der Grund für meinen Schritt vom Vegetarier zum Veganer. Ich habe ihn bis heute nicht bereut.</li>
<li style="text-align: justify;">Fitness motiviert:<br />
Regelmäßiger Sport steigert die Fitness. Dabei ist es nicht zwangsläufig notwendig, jeden Tag stundenlang aktiv zu sein. Wer es schafft, regelmäßig (2 &#8211; 3mal / Wochen reichen für den Anfang vollkommen aus) aktiv zu sein, steigert seine Fitness und erhält ein besseres Körpergefühl.</li>
<li style="text-align: justify;">Gesundheit motiviert:<br />
Seit ich laufe bin ich nicht nur fitter, ich fühle mich auch gesünder. Die Bewegung an der frischen Luft steigert meine Abwehrkräfte und fühlt sich gut an. Die Glückshormone, die während des Laufens ausgeschüttet werden, heben meine Laune und lassen mich die Probleme und Herausforderungen des Alltags aus einem anderen Blickwinkel betrachten.</li>
<li style="text-align: justify;">Kreativität motiviert:<br />
Sport hilft mir Stress zu verarbeiten. Während in den ersten 60 &#8211; 90min die Gedanken nur so durch meinen Kopf schießen, schaffe ich es danach oft abzuschalten und quasi einen meditativen aber auch kreativen Zustand zu erreichen. In diesem Zustand habe ich beispielsweise das Thema meiner Masterthesis komplett strukturiert und durchdacht &#8211; eine Aufgabe an der ich vorher wochenlang gescheitert bin.</li>
<li style="text-align: justify;">Schweinehund motiviert:<br />
Auch ich habe einen inneren Schweinehund. Auch ich würde manchmal lieber auf der Couch sitzen bleiben, statt mich draußen sportlich zu betätigen. Da ich mir aber von niemandem (besonders nicht von einem Hund) sagen lassen will, was ich zu tun habe, gehe ich raus und tue es trotzdem. Danach habe ich mich noch nie schlecht gefühlt.</li>
<li style="text-align: justify;">Ziele motivieren:<br />
Was gerade am Anfang helfen kann, auch nach der 2. oder 3. Einheit motiviert zu bleiben, ist ein Ziel. Ich fing im März 2009 mit dem regelmäßigen Laufen an und meldete mich nach kurzer Zeit zu einem Halbmarathon an. Wenn ich mal keine Lust auf Bewegung hatte, trieb mich dieses Ziel immer wieder an, doch noch eine Runde an der frischen Luft zu drehen. Dabei muss das Ziel, gerade zum Beginn, nicht zwangsläufig ein Halbmarathon sein &#8211; auch ein 5km Lauf oder eine besondere Wanderroute haben durchaus ihren Reiz.</li>
<li style="text-align: justify;">Freiheit motiviert:<br />
Letztlich ist Laufen / Sport in der Natur ein Stück Freiheit. Freiheit, die wir allzu oft im stressigen Arbeitsalltag nicht mehr erleben. Freiheit, die wir, gerade in der westlichen Welt, oft nicht mehr zu schätzen wissen und als selbstverständlich erachten. Freiheit, einfach das zu tun, worauf man Lust hat. Nutze Deine Freiheit!</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Fehlt es euch noch an Motivation? Dann sucht euch 2 bis 3 der oben genannten Punkte aus, konzentriert euch auf diese und wenn ihr mal wieder in einem Motivationsloch steckt, ruft euch diese wieder ins Gedächtnis. Das wird euch mit Sicherheit helfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was motiviert euch darüber hinaus? Habt ihr die gleichen Motivatoren wie ich? Ich freue mich auf eure Kommentare.</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Ich werde mich im Rahmen meiner Masterarbeit mit dem Thema</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Motivation der Generation Y in einer wissensdominierten Arbeitswelt&#8220;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">beschäftigen. Auch in der heutigen Arbeitswelt wird das Thema Motivation immer wichtiger. Ich kann euch nur jetzt schon dazu motivieren, an meiner (natürlich noch nicht vorhandenen) Umfrage teilzunehmen. Ich werde natürlich hier in meinem Blog davon berichten.</p>
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